Maklervertrag – Agent contact

Der Maklervertrag :

Inhalt des Maklervertrag es

ist die Zusage des Auftraggebers, dem Makler eine Provisionszahlung zu leisten, wenn ein Geschäft über Immobilien aufgrund der „vertragsmäßigen, verdienstlichen“ Tätigkeit des Maklers zustande kommt. Ein Maklervertrag kann sowohl mit einem Abgeber als auch mit einem Interessenten geschlossen werden. Erforderlich ist eine ausreichende Bestimmung der Vertragspartner, des Objektes und des Preises.

Hinweisblatt vor Abschluss des Vertrages

Konsumenten muss vor Abschluss eines Maklervertrages eine schriftliche Übersicht mit folgendem Inhalt gegeben werden:

  • ein Hinweis auf die Tätigkeit als Makler
  • eine Übersicht sämtlicher voraussichtlicher Kosten und Nebenkosten, etwa Grunderwerbsteuer
  • die Vermittlungsprovision, eine Angabe in Prozent ist ausreichend
  • ein Hinweis auf ein allfälliges Naheverhältnis 
  • ein Hinweis auf eine Tätigkeit als Doppelmakler

Diese Übersicht muss unverzüglich aktualisiert werden, wenn eine erhebliche Änderung der Verhältnisse eintritt.

Zustandekommen

Für den Abschluss eines Maklervertrages ist keine bestimmte Form vorgeschrieben, er kann daher schriftlich, mündlich und sogar schlüssig erfolgen. Lediglich der Abschluss und die Verlängerung von Alleinvermittlungsaufträgen zwischen Unternehmer und Konsument müssen immer schriftlich erfolgen. Zu beachten sind aber etwaige Besonderheiten (Widerrufsrecht, vorzeitige Beauftragung) gemäß FAGG.

Die Provisionszahlung ist Hauptpunkt des Maklervertrages. Gegenüber dem Abgeber wird diese in Form eines Vermittlungsauftrages oder eines Alleinvermittlungsauftrages vereinbart. Sollte der schlichte Maklervertrag (Vermittlungsauftrag) nur mündlich vereinbart worden sein, ist der Makler verpflichtet, dem Auftraggeber unverzüglich eine schriftliche Bestätigung über den wesentlichen Inhalt des Maklervertrages zu übermitteln. Auch mit dem Interessenten schließt der Makler einen Vertrag. Das Maklergesetz meint nämlich Abgeber und Interessent gleichermaßen, wenn es von „Auftraggeber“ spricht. Gegenüber dem Interessenten wird die Provision oft in Form des Besichtigungsscheins oder anlässlich des Anbots schriftlich vereinbart, oftmals aber auch nur schlüssig: Der Makler hat auf seine Provisionserwartung im Exposé hingewiesen und der Interessent nimmt daraufhin weiter dessen Dienste in Anspruch.

Bei Tod des Auftraggebers oder Maklers erlischt der Maklervertrag. Dasselbe gilt bei Konkurseröffnung.

Siehe Nebenkostenübersicht (wird den Kunden persönlich übergeben oder per Mail übermittelt)!

Other companies – Terms & Conditions